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Kultur: Mailath – Kein Geld für Macbeth-Oper

Keinen Cent von der Kulturabteilung der Stadt Wien erhält ein bemerkenswertes und engagiertes Sommerkonzept. Die Opernwerkstatt Wien bringt den Ur-Macbeth von Verdi im Schloss Neuwaldegg zur Aufführung.

150 Menschen arbeiten an der Produktion mit. Die Künstler, der Chor und die Tänzer aus Bulgarien erhalten nur Diäten. Die Opernwerkstatt wurde bisher vom Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny nur auf die Zuständikgeit der drei Theaterkuratoren verwiesen.

Einfacher dagegen hatte es Adi Hirschal. Der Volkskünstler hat für seinen Sommernachtstraum 363.000 € erhalten. Bei kleinerem Aufwand und weniger Beteiligten.

online Nachrichten "wienweb.at" / pr, 27. Juli 2004


Heute in Wien: Letzte Chance – "Macbeth" beim Schloss Neuwaldegg

Zum letzten Mal wird am Dienstag im Schloss Neuwaldegg die Urfassung von Verdis Oper Macbeth aufgeführt. Ein Open-Air-Spektakel der Opernwerkstatt Wien.

Der künstlerische Leiter Tiziano Duca verwendete die Urfassung der Verdi-Oper wie sie 1847 in Wien verwendet wurde. Diese Version liegt näher am Original-Text von William Shakespeare. So endet das Stück mit Schlachtmusik und Chor, statt dem gewohnten Tod Macbeths.

Die Opernwerkstatt arbeitet mit professionellen Sängern genauso wie mit Laien. Sehenswert.

online Nachrichten "wienweb.at", 27. Juli 2004


Mailaths Lücke – Keine Subvention für die "Macbeth"-Oper

Um eine Begründung für die Subvention von respektablen 363.000 Euro, mit denen der "Volkskünstler" Adi Hirschal und sein simplifizierter Sommernachtstraum bedacht werden, ist das Büro von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny nicht verlegen: Im Sommer würden die Bürger aus Wien "strömen, um in den umliegenden Städten, Dörfern, Burgen und Schlössern Sommertheater zu genießen", weil das theatralische Angebot in der Bundeshauptstadt "relativ dürftig" sei. Und Hirschal, "Experte für das Wienerische", würde "diese Lücke" eben füllen.

Mailaths Büro dürfte entgangen sein, dass Neuwaldegg schon seit 1892 zu Wien gehört. Hinter dem dortigen Schloss mit seinem original erhaltenen, zur Stadt hin ausgerichteten Barockgarten bringt die Opernwerkstatt Wien gegenwärtig die Macbeth-Urfassung von Verdi zur Aufführung: mit Blick auf den beleuchteten Wald, was nicht nur malerische Bilder gestattet, sondern auch dramaturgisch zwingend erscheint. Denn gegen Schluss rückt, wie dem König prophezeit, tatsächlich der Wald an.

Natürlich hat kein Herheim oder Sellars den Macbeth inszeniert. Aber Regisseur Paolo Trevisi und Tiziano Duca, der musikalische Leiter, lieferten eine Arbeit ab, der man Respekt zu zollen hat. Schließlich tragen im Orchestergraben und auf der imposanten Bühne rund 150 Personen (darunter Bonaldo Giaiotti als Banco) zum Gelingen des Projekts bei. Und dieses wurde, was man fast nicht glauben will, nebenberuflich realisiert - mit größtmöglicher Professionalität, mit maximalem Einsatz. Unter anderem von Wilhelmine Goldmann, der erfolgreichen Postbus-Chefin, und Harald Schlosser.

Eine wirklich große Kiste also, die da hochgestemmt wurde. Der öffentlichen Hand ist der Kraftakt aber keinen einzigen Cent wert. Der Kulturstadtrat erklärte sich für unzuständig: Er verwies auf seine drei Theaterkuratoren. Im Fall Hirschal hingegen hatte Mailath keine Scheu, 363.000 Euro locker zu machen: Die extrem hohe Subvention (keine andere freie Theater- oder Tanzgruppe erhält auch nur annähernd so viel Geld) wurde gewährt, ohne dass die Kuratoren um ihre Meinung gefragt wurden.

Das könne man nicht miteinander vergleichen? Da wie dort Shakespeare-Bearbeitungen, da wie dort konventionelle Ästhetik. In Neuwaldegg spielen die Musiker um Gotteslohn, der bulgarische Chor und die Tänzer aus Pilsen haben sich mit den Diäten zu bescheiden. Hirschal samt Leadingteam hingegen erhält 167.000 Euro, das nicht wirklich große Ensemble 101.640 Euro. Diese Zahlen muss man sich wenigstens auf der Zunge zergehen lassen.

Der Standard / Thomas Trenkler, 26. Juli 2004


Macbeth im Wienerwald

"A drum! a drum!
Macbeth doth come."

Shakespeare, Macbeth, 1. Akt, 3. Szene


Freilichtaufführungen haben einen großen Vor- beziehungsweise einen großen Nachteil: Es kommt immer auf das Wetter an. Wer hätte noch vor einer Woche der Premiere dieser „Macbeth"-Produktion einen so prachtvollen, milden Sommerabend prophezeit? Jedenfalls war die Premiere eine gelungene – auch kräftig vom stimmungsvollen Ambiente des Aufführungsortes unterstützt.

Das schwüle Gedünst, das am frühen Abend noch über dem westlichen Wienerwald gelagert hatte, löste sich auf, es kamen sogar die Sterne durch. Und das ferne Wetterleuchten gegen halb zwölf Uhr nachts flackerte gerade rechtzeitig zur Schlacht beim Wald von Birnam. Natur ist nicht nur wegen des in „die Schlacht marschierenden Waldes" ein wichtiges Macbeth-Ingredienz. Auch die Hexen, umwabert von Heide-Nebeln, verstehen sich auf Wetterzauber und lieben das Gewitter.

Die Bühne hat man so platziert, dass das Schlössl mit seiner spätbarocken Fassung im Rücken der Zuschauer zu liegen kommt. Deren Blicke richten sich waldwärts, in der Bühnenmitte von einem hohen Ahorn bestimmt; rechts und links davon befinden sich dunkelgraue, burgmauernähnliche Aufbauten als Begrenzung. Einige dieser Mauerelemente können modulartig je nach Szene verschoben werden. Am Beginn ist die Bühne ganz offen, die Hexen lagern schon in Gruppen zum Empfang von Macbeth bereit. Bühnennebel speit empor. Macbeth und Banco tauchen plötzlich hinter entferntem Strauchwerk auf und marschieren über das Wiesengras durch lockeren Baumbestand auf die Bühne. Das macht einen sehr romantischen, verheißungsvollen Beginn.

Aber in der Folge hat man, wie mir scheint, dieses Natur-Ambiente zu sehr als Dekoration und zuwenig als Spielraum verstanden. Wie großartig der räumliche Effekt sein kann, erfährt man erst wieder am Schluss, wenn sich der Schlachtenlärm aus waldigem Nachtdunkel in Form versprengter Bläsergruppen und Waffengeklirr mit dem Orchesterklang zu einem mitreißenden akustischen Erlebnis verschmilzt. (Immer bezogen auf meinen relativ weit vorne und mittig gelegenen Tribünenplatz.) Da beginnt die Parkkulisse plötzlich lebendig zu werden und jene geheimnisvolle Naturmagie auszuströmen, von der viel in Verdis Macbeth-Musik verborgen liegt. Ansonsten ist über die Inszenierung vor allem anzumerken, dass sie die Handlung im 11. Jahrhundert belässt und nicht immer mit Kreativität und Raumgefühl die Charaktere zeichnet und die Ensembles arrangiert.

Die Lady der Kathleen McCalla musste leider einer Verkühlung Tribut zollen und sich vor Beginn ansagen lassen. Gezügelte Power und kluger Ressourceneinsatz hemmten die künstlerische Entfaltung, aber man spürte die innere Glut, die an diesem Abend leider nur phasenweise auflodern konnte. Mit Mauro Augustini stand ein erfahrener Verdi-Bariton auf der Bühne, der für einen hörenswerten Macbeth sorgte. Gustostückerl des Abends war aber sicher der Banco von Bonaldo Giaiotti . Der einstens gefeierte Bass ließ einen die alte Schule italienischen Operngesanges genießen, wortdeutlich und stilistisch ausgearbeitet, wenn auch – seinem fortgeschrittenen Alter entsprechend – das Verdische Feuer schon abgeklärter flammte. Mit dem etwas strengen Timbre von Juremir Vieira als Macduff konnte ich mich weniger anfreunden, aber er gab die Partie kämpferisch und voller Energie – was dem vierten Akt insgesamt sehr gut bekam.

Das Orchester*) war von Tiziano Duca gut eingestellt und präpariert. Wichtig scheint mir, dass die großen Konturen deutlich herausgearbeitet waren, was bei einer Aufführung im Freien dem Höreindruck nur förderlich sein kann. (An Details kann man natürlich immer feilen.) Für den Gastchor aus Plovdiv gibt es Punkteabzüge, da waren zwei, drei Hexen darunter, die mehr Blech als Gold in der Kehle hatten. Insgesamt hätte ich mir mehr Expressivität und Leidenschaft gewünscht, so richtig aufwühlend wurde es selten. Das hatte teilweise auch mit der simplifizierenden Inszenierung zu tun.

Ein interessanter Aspekt dieses „Macbeth" ist die gespielte Fassung. Während man fast immer nur Verdis Macbeth-Überarbeitung von 1865 zu hören bekommt, konnte man hier die Urfassung von 1847 kennenlernen. Sie unterscheidet sich nur an wenigen Stellen deutlich von der Zweitfassung. Am auffälligsten ist der andere Schluss: In der Urfassung stirbt Macbeth auf der Bühne und hat das letzte Wort. Der Jubel für den neuen König bleibt aus. Mag sein, dass sich dadurch für den Zuschauer eine veränderte Perspektive ergibt, dass man in der Urfassung eher geneigt ist, das Schicksal Macbeth „tragischer" zu nehmen. Jedenfalls ist die Akzentuierung eine härtere. So entspricht auch der Eingangschor zum vierten Akt besser dem tragischen Los der Flüchtlinge. Auch hier hat Verdi 1865 eine neues, prächtigeres" Chorstück eingefügt. (Man darf nicht vergessen, dass diese Macbeth-Neubearbeitung für Paris entstanden ist.) Ansonsten steht Macbeth in der Urfassung mehr im Mittelpunkt, die Lady hat weniger zu singen. Wenn ich mich entscheiden müsste, ich würde trotzdem bei der Fassung von 1865 bleiben. Sie ist schlussendlich die „effektvollere".
Das zahlreich erschienene Publikum – man hatte zwischen Orchester und Tribüne noch zusätzliche Sitzgelegenheiten aufstellen müssen – quittierte die Aufführung mit viel Applaus und ging sichtlich zufrieden nach Hause.

*) 23.7.04: Wie man mir dankenswerter Weise mitgeteilt hat, besteht das Orchester zu 90 % aus Amateurmusikern und nur zu 10 % aus Profis!

Abschließend noch ein paar Anmerkungen zu Spielort und Anreise: Spielort ist das Schloss Neuwaldegg, umgeben von einem sehenswerten (wenn auch im 19. Jhdt. teilweise veränderten) Barockpark. Die Anreise mit dem Auto ist nicht zu empfehlen. In unmittelbarer Nähe des Eingangs in der Waldegghofgasse gibt es so gut wie keine Parkplätze. Von der Straßenbahnendstelle 43 braucht man auch nur fünf bis 10 Minuten. Die Aufführung beginnt zwar erst um 20.30, endet aber rechtzeitig, um den letzten 43er, der kurz nach dreiviertel Zwölf bis zum Schottentor fährt, noch zu erreichen – spätere Züge werden nur mehr kurzgeführt und landen irgendwo in einer Hernalser Remise. Kritisch könnte es sein, den einen oder anderen Anschluss zu erwischen (insoferne wäre 20.00 Uhr wohl die bessere Beginnzeit gewesen). Die Mitnahme eines Sitzpölsterchens könnte je nach persönlicher Empfindlichkeit von Vorteil sein.

Online Kritik: Der neue Merker - Oper in Wien / Dominik Troger


Oper/Wien/Kritik/Premiere

"opernwerkstatt wien" bringt Verdis "Macbeth" vor Schloss Neuwaldegg

Professionelle Musiker und musikbegeisterte Amateure bieten Charme jenseits der Besuchermassen

Wien (APA) - Wer trotz Sommersonne nicht Operetten-leicht gestimmt ist, sich nicht aus Wien herausbewegen und trotzdem einer spannenden Freiluft-Aufführung beiwohnen will, für den könnte ein Ausflug ins idyllische Schloss Neuwaldegg in Wien-Hernals das Richtige sein. Dort bietet die "opernwerkstatt wien", ein Ensemble mit professionellen Musikern und musikbegeisterten Amateuren, seit gestern, Dienstag, Verdis Oper "Macbeth". Und nicht nur die kontinuierliche Weiterentwicklung des Niveaus des Ensembles macht die Aufführungen einen Besuch wert.

Unter der musikalischen Leitung von Tiziano Duca und in der Regie von Paolo Trevisi stemmen die Musiker drei Stunden Verdi-Oper, mit Charme und einer Begeisterung, die nicht auf Zootiere auf der Bühne, Feuerwerke und Besuchermassen setzt und eine keineswegs glatte, aber dafür persönliche musikalische Performance dem Lautsprecher-Einheitssound vorzieht. Engagierte Sänger wie Mauro Augustini (Macbeth), Kathleen McCalla (Lady Macbeth) und Juremir Vieira (Macduff), ein gut gestimmter Chor und optisch eindrückliche Auftritte aus dem Schlosspark heraus, der als Teil der Kulisse dient, machen "Macbeth" zu einem Abend, der überrascht. Das Beiwort "handgemacht" ist in diesem Fall als Lob zu verstehen, der Sternenhimmel über dem Schloss und ein trotzig laut gestelltes Radio eines Hausnachbarn komplettierten bei der Premiere ein heiteres Open-Air-Feeling.

Von Verdis Oper wird die Urfassung aus dem Jahr 1847 geboten. Die "opernwerkstatt wien" entstand aus Mitgliedern des Studentenorchesters der TU Wien, die seit 1996 mehrere Sommer-Opernprojekte, u. a. Mozarts "Cosi fan tutte" und Pergolesis "La serva padrona", an unterschiedlichen Orten in Friaul (Italien) erarbeiteten und auch in Wien zeigten. Die Vereinsmitglieder sind Musikliebhaber der unterschiedlichsten Berufsgruppen (u. a. Ärzte, Juristen, Beamte). Viele Sänger der vergangenen Jahre haben mittlerweile Engagements an mittleren Bühnen gefunden.

APA / Georg Leyrer, 21. Juli 2004


Opernwerkstatt Wien

Die unter der Leitung von Harald Schlosser stehende Opernwerkstatt Wien versucht sich heuer mit einer großen szenischen Produktion. Im Schloß Neuwaldegg wird Verdis "Macbeth" aufgeführt, wofür man rennomierte Opernstars verpflichten konnte. Herausragend dabei Bonaldo Giaiotti als "Banco". Die Titelrolle wird Mauro Augustini verkörpern, seine Lady wird Kathleen McCalla sein. Als Dirigent wurde Tiziano Duca verpflichtet, Regie führt Paolo Trevisi.

Neue Freie Zeitung / w.s., 30. Juni 2004


Macbeth im Schloßpark Neuwaldegg:
Verdis Oper in der Urfassung mit internationalen Stars

Seit dem Sommer 2001 realisiert die Opernwerkstatt Wien sommerliche Freilichtaufführungen von Opern. Im Vorjahr reüssierte man vor Schloß Neuwaldegg  mit einer reizvollen Haydn-Puccini-Kombination: Die Erbschleicher-Verwandtschaft und der bettlägerige Gianni Schicchi aus Pucinis Oper agierten in einer Rahmenhandlung bereits bei Haydns Burletta L'infedeltá delusa.

Progetto Macbeth. Noch ambitionierter und mit 200 Mitwirkenden, darunter einer Mimengruppe aus Plzen und dem Opernchor Plovdiv (Bulgarien) keinen Aufwand scheuend, ist das diesjährige Macbeth-Projekt. Unter der Leitung Tiziano Ducas wird der Schloßpark in Neuwaldegg zum Tummelplatz von Hexen, zum Ort blutrünstiger Morde und schließlich zum gegen den Macht-Usurpator vorrückenden „Wald von Birnam".

Gezeigt wird die Urfassung von 1847, in der Verdi teils näher am Shakespeareschen Original ist als in der später für Paris erstellten, heute üblicherweise  gespielten Zweitfassung. Die Inszenierung besorgt der durch viele Regiearbeiten in der Arena di Verona Open-Air-erfahrene italienische Regisseur Paolo Trevisi. Für die Hauptrollen konnten die internationalen Stars Mauro Augustini (Macbeth)  und Kathleen McCalla (Lady) gewonnen werden, den Macduff singt der junge Tenor Miro Solman.

Bonaldo Giaiotti. Eine der schönsten Baßstimmen des 20. Jahrhunderts ist noch einmal als Banco zu erleben. Bonaldo Giaiotti, durch 26 Saisonen einst einer der großen Stars an der Met und der Mailänder Scala, auch den Wiener Opernfreunden durch glanzvolle Rollengestaltungen des König Philipp und anderer Verdi-Partien in lebendiger Erinnerung, freut sich auf seinen Auftritt ganz besonders.

Noch eine Besonderheit sei nicht verschwiegen. Das Orchester der Opernwerkstatt Wien besteht neben Profis auch aus musikbegeisterten Laien und Studenten, die sich auf ihre Aufgaben unter der Leitung Tiziano Ducas in monatelanger Probenarbeit akribisch vorbereiten und so in jeder Weise für ein gediegenes, vor allem auch engagiertes musikalisches Ergebnis sorgen. Als Spezialevent neben den vier Opernaufführungen werden am 21. Juli in einem literarisch-musikalischen „Abend für Macbeth" Szenen aus Shakespeares Tragödie, gespielt von Peter Uray und Dany Sigel, mit Arien der zweiten Fassung von 1865 konfrontiert.

Bühne, Juli/August 2004


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