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Macbeth
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inhalt/historisches


Die Handlung


Erster Akt

Die Feldherren Macbeth und Banco kehren von einer siegreichen Schlacht zurück. Hexen weissagen, dass Macbeth Than von Cawdor und König Schottlands, Banco aber Vater von Königen sein werde. Schon verkünden Boten, dass der König Macbeth zum Than erhoben hat. Beide Feldherren ergreift ein Schauder.

Lady Macbeth liest einen Brief ihres Gatten, in dem dieser die Ereignisse und die Ankunft des Königs mitteilt. Das läßt ihren Ehrgeiz nicht mehr ruhen (Cavatina: Nel dì della vittoria … Vieni! t'afretta …Or tutti sorgete). Macbeth selbst trifft ein, er ist dem König, der heute bei ihm übernachten will, vorausgeeilt. Die machthungrige Lady kann ihren Mann überreden, König Duncan, der unter den Klängen einer Musica villareccia gerade mit seinem Gefolge das Schloss betritt, in der Nacht in seinem Schlafgemach zu ermorden (Scena e Duetto: O donna mia … Mi si affacia un pugnal). Nachdem Macbeth die Tat vollbracht hat, beschmiert Lady Macbeth die Kleider der Wachen mit Blut, um den Verdacht auf sie und den Königssohn Malcolm zu lenken, der nach England flüchtet. Als der Mord durch Macduff entdeckt wird, sind alle entsetzt und verfluchen den Täter (Finale: Schiudi, inferno, la bocca).


Zweiter Akt

Lady Macbeth hat ihr lang ersehntes Ziel erreicht. Sie ist Königin an der Seite Macbeths (Aria: Trionfai). Doch Macbeth lässt die Prophezeiung, dass sein Thron Bancos Erben zufallen wird, nicht zur Ruhe kommen und beschließt, Banco und dessen Sohn Fleance durch gedungene Mörder (Coro di Sicari) umbringen zu lassen. Der Anschlag gelingt nur unvollständig. Während die Mörder Banco töten, kann Fleance in der Dunkelheit entkommen.   

Bei einem Festbankett im Schloss erfährt der König von Bancos Ende und der Flucht von Fleance. Heuchlerisch bedauert Macbeth Bancos Fehlen. Als er sich an die Tafel setzen will, erscheint ihm der Geist des Toten. Der entsetzte König ist fassungslos und muss durch seine Gattin beruhigt werden. Mit einem Trinkspruch (Brindisi: Si colmi il calice), sucht die Lady die Situation zu retten. Schaudernd entfernen sich die Gäste.


Dritter Akt

Macbeth befragt noch einmal die Hexen nach der Zukunft und seinem Schicksal. Diese warnen ihn vor Macduff, doch der König beruhigt sich, als er durch verschiedene Erscheinungen erfährt, dass ihn niemand überwinde, den ein Weib geboren hat und seine Herrschaft erst dann wanke, wenn der Wald von Birnam gegen ihn vorrücke (Gran Scena delle Apparizioni). Auf die Frage nach Bancos Nachkommen erscheinen acht Könige, der letzte in Bancos Gestalt. Macbeth taumelt zu Boden. Aus der Ohnmacht erwacht, beschließt er, dass auch Bancos Sohn und Macduffs Familien sterben müssen (Finale/Aria: Ove son io … Vada in fiamme).


Vierter Akt

Schottische Flüchtlinge beweinen das Los ihrer geplagten Heimat (Coro: Patria oppressa) und werden von Macduff, dem man Frau und Kinder umgebracht hat, zum Kampf gegen den Usurpator angestachelt (Aria: O figli miei). Macduff vereinigt sich mit Malcolms Truppen, der den Befehl gibt, dass die Soldaten Zweige und Äste als Tarnung vor sich hertragen sollen. (Coro: La patria tradita, piangendo ne invita).

Arzt und Kammerfrau warten spät in der Nacht auf die Königin, die ihr böses Gewissen wahnsinnig werden ließ. Auch an diesem Abend erscheint sie nachtwandelnd, vermeintliche Blutflecke von ihren Händen abzuwischen suchend und irre redend, gesteht den entsetzten Lauschern ihre Taten und stirbt (Gran Scena del Sonnambulismo).

Macbeth lässt der Tod seiner Frau gleichgültig (Aria: La vita … che importa?), gerät aber außer sich, als gemeldet wird, dass der Wald von Birnam gegen ihn anrückt. Auf dem Schlachtfeld begegnet der König Macduff und erfährt, dass dieser nicht geboren, sondern aus dem Mutterleib geschnitten wurde. Macbeths Schicksal erfüllt sich, er fällt im Zweikampf (Aria: Mal per me che m'affidai). Die Erstfassung der Oper endet mit dem Tod Macbeths.



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